Wege zur Bürgerversicherung

  1. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um mittelfristig zu einer Bürgerversicherung zu gelangen?
  2. Wie können bspw. Anreize für Privatversichte geschaffen werden, in das Solidarsystem der GKV zurückzukehren?
  3. Wie kann das Leistungsspektrum der Bürgerversicherung aufgebaut sein und wie bleibt es auch langfristig finanziell gesichert?

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Themenbereich: Soziale Zeiten

6 Kommentare
  1. Einfach die allgemeine Versicherungspflicht einzuführen ist nicht einfach. Hier ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Eigentumsvorbehalt angesammlter Alterungsrückstellungen zu beachten.
    Andererseits ist es für die GKV-Kassen nicht unbedingt erstrebenswert – im Sinne der kollektiven Veranwortung für die Umlagemitglieder – die schlechten Risken der Privatversicherer bei Öffnung der Kassen zu erben. Die von Beitragsanpassungen geplagten älteren Privatversicherten werden auf jeden Fall ein Interesse an einem Wechsel zu einem beitragsbegrenzten Wechsel zu einer GKV-Kasse haben. Dieser Wechsel dieses Kollektives sollte dann auch mit der Mitgabe der angesammelten Atlrerungsrückstellung des Privatversicherten erfolgen können, der ohnehin bei einem Wechsel innerhalb der Privatversicherungen stattgefunden hätte.

    Joachim Bönkendorf am .
    • Mit der Bürgerversicherung ist ja eine Pflichtversicherung gemeint, die auch Besserverdienende, Beamte und Selbständige mit einbezieht, welche bisher nicht in die Solidarversicherung einzahlen mussten.
      Diese ca. 10% der Bevölkerung genießen das Privileg ihr individuelles Krankheitsrisiko zu meist günstigen Tarifen privat versichern zu können. Warum eigentlich?
      Außer das es sich historisch so entwickelt hat fallen mir keine Gründe hierzu ein.
      Die Umsetzung einer Bürgerversicherung trifft allerdings auf vielfältige Hindernisse. Der Bestandschutz der PKV-Versicherten wurde oben schon erwähnt.
      Es können eigentlich nur die bisher in der GKV- Versicherten und neu ins Berufsleben startende Personen direkt in die Bürgerversicherung aufgenommen werden, so das sich das Geschäftsmodell der PKV durch den fehlenden Nachschub an jungen, gesunden Versicherten nicht mehr lohnt.
      Zu prüfen wäre zudem, ob die Beamten nicht per Gesetz in die Bügerversicherung überführt werden können.

      Peter Kleimann am .
  2. Die Bürgerversicherung hat nur dann einen Sinn, wenn das System “Krankenversicherung” als solches auf den Prüfstand kommt.
    Die historischen Wurzeln der PKV und der GKV tragen dieses ineffiziente System längst nicht mehr. Jede Gesundheitsreform ist doch nur eine Reform der knappen Finanzen und das so halbherzig, dass die Mehrkosten am Ende beim Versicherten (beider Systeme) verbleiben.

    Wie wäre es, die Bürgerversicherung als Grundversicherung anzudenken, die klar umrissene Leistungen für alle bei einem niedrigen Tarif gezahlt durch alle bereitstellt?

    Alle Sonderwünsche und Absicherungen könnten doch individuell und nach den Bedürfnissen der Versicherten gestaltet werden. Der Patient als Kunde im System.

    Eine Vollversorgungs-KV ist heute – zumindest in dem vorhandenen System – nicht mehr finanzierbar. Wird es nicht Zeit, sich davon zu verabschieden? Und mit ihr von allem bürokratischem Moloch der da dran hängt (z.B. kassenärztliche Vereinigungen etc.)

    Knut Müller am .
  3. Für mich gibt es zwei entscheidene Fragen auf dem Weg zur Bürgerversicherung:
    1. Wie kann ich die Bevölkerung für diese Modell gewinnen und sie überzeugen?
    2. Wie muss das Gesundheitssystem dann umgestaltet werden (und ohne dies geht es nicht), das von der neuen Bürgerversicherung getragen wird?

    Hans Dudda am .
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