Wohlstand ohne Wachstum?

  1. Was ist (unser) Wohlstand?
  2. Bedeutet Wohlstand Besitzstandswahrung oder soziale Gerechtigkeit?
  3. Ist Wachstum erforderlich um Wohlstand zu erhalten oder zu erreichen?
  4. Erfordert nachhaltiges Wirtschaften Wachstum?
  5. Wem soll die Wirtschaft dienen?

Siehe dazu auch den Gastbeitrag von Prof. Dr. Stephan Lessenich, Institut für Soziologie – FSU Jena: Die Wiederaneignung des Sozialen.

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Themenbereich: Nachhaltige Zeiten

2 Kommentare
  1. Hallo,

    ich bin ein wenig irritiert über die Fragestellung: “Erfordert nachhaltiges Wirtschaften Wachstum?”

    Wenn schon so eine Frage stellen, müsste es m.E. doch wohl heissen: “Erfordert nachhaltiges Wirtschaften Schrumpfung? (“Décroissance”).

    Das ist doch die ganze Gretchenfrage an der Sache. Nämlich die Frage: ist die “Entkoppelungs-These” realistisch? Also: Können wir mit grüner Technologie die Produktivität von Klima-Schädlichkeit und Ressourcen- Überverbrauch abkoppeln?

    Hieran gibt es viele Zweifel.

    Daran schließt sich auch die Frage an, was sich in unseren Werten und unserem Wohlstands-Verständnis ändern muss, auch kulturell, um Wege aus den Abhängigkeiten vom Wirtschaftswachstum zu finden.

    Daphne am .
  2. Ähnlich wie Daphne: Ein Ziel ist Wachstum nur für die Denkfaulen unter den Wirtschaftswissenschaftler/inne/n. Für vieles kann es ein Linderungsmittel, für anderes jedoch ein Gift sein. Der Zins zwingt zum Wachstum, gewiss, doch zerstört dieses nicht auch jegliches dynamische Gleichgewicht auf unserem Planeten?

    Wohlstand sollte übrigens Gerechtigkeit beinhalten, sonst ist er frei nach Augustinus nur Räuberbeute. ((Das betrifft uns alle; sorry, liebe exgrüne Senseo-Fraktion in der Eigentumsaltbauwohnung ;-) Und auch international.)) Das Minimum sind gleiche Chancen,

    Jan S. am .

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