Brauchen wir zur Stärkung der Institution Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine Reform?

  1. Brauchen wir eine Neudefintion des § 1, SGB V, solidarisches und gesundheitsbewußtes Verhalten für den “Krankheitsfall”?
  2. Sollte nicht Prävention eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden sein, statt der Krankenkassen?
  3. Sollten wir uns nicht auf Gesundheitsziele wie “Versorgungssicherheit”, “Vermeidung von individuellen existenzbedrohenden Gesundheitskosten” und dem Ausschluß einer Alters- und Geschlechtsdiskriminierung neben dem Ziel des medizinischen Fortschritts für alle verpflichten?
  4. Ist eine Überprüfung des Leistungskataloges der GKV notwendig? Gehören die familiären-, sozial- oder gesellschaftlichen Aufgaben wie die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern, Lebensparterinnen , Beitragsfreiheit bei Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld, Elterngeld zu den Kassenaufgaben?
  5. Sollten nicht die Strukturen der medizinischen Versorgung überdacht werden, z. B. für die Krankenhausplanung, das Verhältnis von ambulanter und stationärer Versorgung, Akutkrankenhäusern und spezialsierten Einrichtungen für chronisch Kranke?

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: Joachim Bönkendorf

Datum:

Themenbereich: Soziale Zeiten

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