Einstürzende Altbauten – Mit sozialer Stadtentwicklung gegen die Spaltung der Städte

Die soziale Spaltung wächst in unseren Städten. Ganze Wohnungsquartiere wurden vor der Finanzkrise von Private Equity Fonds aufgekauft und werden nicht nun mehr sozial bewirtschaftet.

Wie können wir die Wohnungseigentümer sozial in die Pflicht nehmen?

Wie verhindern wir, dass sich in deutschen Städten Armutsinseln bilden und die Städte in arme und reiche Quartiere zerfallen?

Wie kann eine Stadtentwicklung von allen für alle aussehen?

Was können wir tun, damit die Stadt wieder für alle da ist?

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: Daniela Schneckenburger

Datum:

Themenbereich: Soziale Zeiten

Bewertung: 3,60 von 5 bei 63 abgegebenen Stimmen

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6 Kommentare
  1. Ein hochbrisantes Thema in den Großstädten und in Dortmund mit seinem sozialen Brennpunkt Nordtstadt gerade sehr aktuell, viel beachtet und kontrovers diskutiert!

    Ich finde diesen Workshop wichtig und würde gerne teilnehmen.

    Ulrike Märkel am .
  2. In der Tradition der LA 21 geht es um die Nachhaltige Stadt(teil)entwicklung, also einmal die Trias Ökologie, Ökonomie und Soziales mit dem verbindenden Element der Kultur (nach Klaus Töpfer). In Köln-Kalk läuft ein Projekt Wohndialog der KalkSchmiede, an dem auch die “Deutsche Annigton” teilnimmt, man glaubt es kaum! Neben nachahmenswerten den HöVi-Land-Erfahrungen (Gesicht Pf. Franz Meurer) erscheinen mir die Regeln von Elinor Ostrom wesentlich für eine zukunftsfähige “Neubauentwicklung”.

    MAnfred Kreische am .
  3. Einstürzende Einbauten – ein hochaktuelles Thema – wichtiger Workshop – d.h. 5 Sterne —-denn
    Stadtquartiere bluten aus, wohnungsbezogene Krankheitsbilder fügen Kindern schon früh Handicaps zu, der Steuerzahler zahlt und hofft, dass der Markt reguliert !? – oder ??
    Nicht Antworten , aber vielleicht Wege – das wäre eine wichtige Aufgabe eines solchen Workshops

    Birgit Pohlmann am .
  4. Konnte nicht 5 Sterne vergeben, weil das Programm meinte, ich hätte schon abgestimmt. Man muss bei diesem Thema natürlich einbeziehen, dass man wenig Chancen hat, wenn der Trend des Auseinanderdriftens dieser Gesellschaft nicht umgekehrt wird.

    Wolfgang Cordes am .
  5. Ein absolut wichtiges – und von gerade den die meisten Oberbürgermeister stellenden 3 Parteien ignoriertes – Thema! Und dass es den in einem früheren Kommentar angesprochenen “grünen Dreiklang” aus sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung entspricht, sei hier noch auf den ökologischen Aspekt hingewiesen (die soziale und ökonomische Relevanz des Themas haben die anderen Beiträge ja schon behandelt): es sind gerade die von den sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen (den gängigen Begriff “sozial schwach” halte ich für ein diskriminierendes Unwort) überwiegend bewohnten Altbausiedlungen und Großwohnanlagen aus den 60er und frühen 70er Jahren, die eine Sanierung nicht nur der “einstürzenden” Bausubstanz wegen sondern auch vor allem der Energieinsparung wegen am Nötigsten hätten; doch genau dazu zeigen ausgerechnet die “Heuschrecken”-Immobilienfonds die geringste Bereitschaft. Daher 5 Sterne für das Thema!

    Bertold Reher am .