Energie und Rohstoffe – Die Basis für unser Überleben wird immer schmaler

Das Motto der “Energiewende” ist: weg von fossilen Brennstoffen und Uran  -  hin zu erneuerbaren Energien. Mancherorts sollen Städte und Landkreise angeblich sogar zu 100% mit erneuerbaren Energien versorgt werden.

Dabei wird vielfach übersehen, dass wir in einer globalen Rohstoffkrise stecken: es werden auch die meisten Metalle und einige Mineralien knapp, ebenso die im Prinzip erneubaren Rohstoffe wie Süßwasser, fruchtbarer Boden und Naturschätze (Wälder, Nahrungsmittel, Biodiversität). Ebenso wird bei den “100%-Bestrebungen” übersehen, dass in allen Materialien, die man auch in einer lokalen Wirtschaft benötigt, z.T. massenweise Energie drinsteckt; diese ist nur nicht “sichtbar”, weil sie nämlich außerhalb der sog. 100%-Region im Zuge der Produktionsprozesse in alle Materialien “hineingesteckt” wurde.

Wer sind die Verursacher der globalen Rohstoffkrise? welchen Anteil haben die Menschen in den Industrieländern daran? welche Verluste treten unausweichlich bei allen Energie- und Stoffumwandlungen auf? wie lassen sich diese minimieren? ist überhaupt ein Ende der Rohstoffkrise vorstellbar?

Was müssen wir bei uns und global grundlegend ändern, damit die rücksichtslose Ausbeutung und Verschwendung all dieser Rohstoffe eingedämmt und z.T. beendet wird ?  Wie können wir die dabei häufig stattfindenden Menschenrechtsverletzungen, Naturzerstörungen, Wasser- und Bodenverseuchungen stoppen?

Wie können wir Grüne innerhalb und außerhalb der Partei für einen anderen Umgang mit Rohstoffen aller Art werben? welche Alternativen stehen heute schon zur Verfügung? in welche Richtung sollten wir eine wirklich zukunftsfähige Energie- und Rohstoffpolitik beeinflussen?

Als Einführung in das Thema schlage ich einen “science-slam” zu Energie- und Stoffumwandlungen vor.

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: Helmut Burdorf

Datum:

Themenbereich: Nachhaltige Zeiten

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