Google, Facebook, Apps & co – ein Kartell von Überwachung, Macht und Kapital?

Im Internet gibt es nichts kostenlos. Im Zweifel bezahlen wir immer mit unseren persönlichen Daten.

In der Informationsgesellschaft bekommt die Akkumulation solcher Daten immer größere Bedeutung. Viele Geschäftsmodelle und Dienste beruhen darauf, Nutzerdaten zu Profilen aufzubereiten und diese zu vermarkten. Rund eine Milliarde Menschen haben zum Teil persönlichste Informationen freiwillig in sozialen Netzwerken abgegeben, ohne zu wissen, wozu genau die Netzwerkbetreiber ihre Kundendaten nutzen.

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Dienen Konsumentenprofile wirklich nur Werbung und Konsum oder eröffnen sie völlig neue Möglichkeiten der Manipulation durch  “social engineering”?

Interessieren die Bewegungsprofile von mobilen Kommunikationsgeräten nur Polizei, Geheimdienste und den eifersüchtigen Partner?

Welche Missbrauchsmöglichkeiten eröffnen Gewohnheiten- und Meinungsprofile, wie sie Facebook durch die “mag ich” Buttons erzeugt?

Wie konnte das Regime Ahmadinedschad Regimegegner über Facebook identifizieren, um sie zu verhaften?

Wird soziale Teilhabe in Zukunft eine Frage der Fähigkeit, intelligent, gleichberechtigt und ohne Überwachung das Netz zu nutzen?

Gehen soziale und digitale Spaltung der Gesellschaft Hand in Hand?

 

 

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: Roland Appel

Datum:

Themenbereich: Soziale Zeiten

Bewertung: 3,42 von 5 bei 43 abgegebenen Stimmen

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