Grüne Finanz- und Steuerpolitik im globalen Kapitalismus

Politische Handlungsfähigkeit ist stark von den finanziellen Handlungspielräumen abhängig, die im globalen Kapitalismus immer stärker zum frei vagabundierenden Kapital verschoben werden – wie kann der Kollaps der staatlichen Handlungsfähigkeit vermieden werden ?

Wesentliches Element einer ökologischen und sozialen Finanzpolitik muß ein Steuersystem sein, daß diese Ziele unterstützt: Wie kann der Aufbau eines Steuersystems nach dem Verursacherprinzip aussehen (Besteuert wird das, was Schäden verursacht) ?

Wie können die sozialen Sicherungssysteme in diese Überlegungen einbezogen werden, sollte die Finanzierung auf eine andere Grundlage gestellt werden (z.B. Arbeitgeberbeiträge  nicht mehr bezogen auf Mitarbeiter, sondern andere Kenngrößen heranziehen) ?

Wie sieht die internationale Seite des Problems aus ? Welche Steuern müssen europaweit harmonisiert oder sollten sogar direkt von der EU erhoben werden, um Verlagerungseffekte zu verhindern ? (Beispiele: Tobin-Steuer, Kerosin-Steuer)

 

Hinweis:

Folgende Workshop-Vorschläge mit ähnlicher (aber nicht identischer) Stoßrichtung konnte ich finden:

“Wie weiter mit der gesetzlichen Sozialversicherung?” / “Ein Grünes Steuersystem – Einfach? Niedrig? Gerecht? Sozial? Ökologisch?” (Eike Block)

“Finanztransaktionssteuer” /”Bürgerversicherung” (Jochen)

… und noch einige weitere, die insbesondere die Zukunft der sozialen Sicherung thematisieren.

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: Martin Imbruch

Datum:

Themenbereich: Fehler: Nicht angegeben.

Bewertung: 3,80 von 5 bei 5 abgegebenen Stimmen

Bewerten: Bewertungszeitraum vorbei

Loading ... Loading ...

Die Kommentare sind geschlossen.