POLITICAL CORRECTNESS UND POSITIVE DISKRIMINIERUNG – wenn Gutmensch es zu gut meint

Wo endet die Höflichkeit, die den Umgang miteinander erleichtert und wo fängt positive Diskriminierung an?

Warum muss ich mir immer wieder anhören “Cem Özdemir ist doch eh nur euer Quoten-Türke” – und was heißt das eigentlich für die Wahrnehmung der Türken/Türkisstämmigen in unserer Gesellschaft?

Warum überhaupt habe ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich jemanden als “Türken” bezeichne … auch wenn derjenige aus der Türkei stammt…. ist die Herkunft neuerdings ein Schimpfwort (Russen, Polen, Zigeuner, “Amis” …)?

Kompensieren wir Deutschen unsere Schuldgefühle bzgl. des 2. Weltkrieges nun indem wir unsere Sprache und unseren Umgang miteinander “kastrieren”?

Und wie will ein Volk überhaupt “integrieren”, dass sich noch nicht einmal traut, die zu Integrierenden beim Namen zu nennen? Ihre Anderartigkeit und Eigenheit zu realisieren und zu akzeptieren – und DANN zu überlegen, ob und wie sie sich in unsere Gesellschaft einfügen lassen.

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Vorgeschlagen von: kunstKRISe

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2 Kommentare
  1. Dieses Thema finde ich sehr (!) wichtig. Es herrscht oft große Unsicherheit im Umgang mit den Problemen (oder vermeintlichen Problemen) und daraus resultieren falsche Verhaltensweisen.

    F Lothar Winkelhoch am .
  2. Danke, Lothar, das sehe ich genauso – wir leben in einer absurden Gesellschaft, in der über alles und jedes ständig geredet werden darf … aber viele Themen trotzdem tabuisiert behandelt bzw. “besprochen” werden.

    kunstKRISe am .