Wie können islamische Religionsgemeinschaften gleichgestellt werden?

Die religiöse Landschaft unserer Gesellschaft ist auch duch Migration in den letzten Jahrzenten deutlich vielfältiger und bunter geworden. In NRW leben heute ca. 1,4 Mio. Musliminnen und Muslime. Während der Dialog zwischen MuslimInnen, christlichen Kirchen und jüdischen Gemeinden an vielen Stellen schon gut funktioniert, ist eine rechtliche Gleichstellung islamischer Religionsgemeinschaften noch nicht erreicht.

Wie kann eine rechtliche Gleichstellung der zweitgrößten Religionsgemeinschaft, nach den christlichen Kirchen, erreicht werden?

Welche Anforderungen müssen noch von muslimischen Gemeinden und Organisationen erfüllt werden?

Was muss von politischer Seite unternommen werden, um einen Prozess zur rechtlichen Gleichstellung islamischer Religionsgemeisnchaften voranzubringen?

 

Details zum Workshop-Vorschlag

Vorgeschlagen von: AK Gruene MuslimInnen

Datum:

Themenbereich: Soziale Zeiten

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4 Kommentare
  1. Die Rolle des Islam in westeuropäischen Gesellschaften hat gerade eine grauenvolle Aktualität erhalten. Dennoch fände ich für die Denkfabrik einen noch weitergehenden Ansatz klasse: “Wie können alle Religionsgemeinshaften bei uns gleichgestellt werden?” Solidarisches Miteinander sollte es nicht nur zwischen den beiden “größten” Konfessionen geben.

    Harald Grünau am .
  2. Eine Gleichstellung aller Religionsgemeinschaften kann aus meiner sicht nut bedeuten, dass alle Religionsgemeinschaften gleichermassen KEINE Privilegierung erfahren.
    Staat und Religion sollten strikt getrennt werden.
    Und bitte nicht die größte Glaubensgemeinschaft vergessen: Die der Konfessionslosen.

    Gruß
    Stephan

    Stephan Hofacker am .
  3. Der Abbau der Privilegien von Religionsgemeinschaften ist in NRW überfällig. So muss bei der Besetzung bestimmter Universitätslehrstühle die Zustimmung des Vatikan eigeholt werden und Konfessionsschulen gibt es nicht einmal in Bayern. Das Land zahlt aus Steuermitteln für leitende Angestellte (Bischofsgehälter) einer Organisation, die Frauen elementare Grundrechte wie den Zugang zum Priesteramt verweigert. Bei der geschlechtsspezifischen Diskriminerung möchte ich nicht noch eine weitere Religionsgemeinschaft unterstützt wissen.

    Roland Appel am .