Wie ist ein Workshop aufgebaut?

Jeder Workshop dauert zwei Stunden und wird grundsätzlich nach dem Konzept der Zukunftswerkstatt strukturiert. Das heißt es wird eine Kritik-, eine Visions- und eine Konkretisierungs-Phase geben, die je nach Thema zeitlich unterschiedlich gewichtet sind. Die Workshops werden im Vorfeld von den ModeratorInnen und denen, die die Workshops vorgeschlagen haben, individuell vorbereitet, um den Raum für eine offene Diskussion zu ermöglichen.

Teil des offenen Denkprozesses ist, dass ihr euch auf jeden Workshop neu einlasst, denn jede Gruppe ist anders, und in verschiedenen Konstellationen kann man zu unterschiedlichen (Zwischen-)Ergebnissen kommen. Die müssen natürlich nicht am Tag der Denkfabrik endgültig fertig dastehen – vielmehr kann und soll der Prozess auch nach der Denkfabrik weitergehen.

Einige formale Dinge werden in jedem Workshop gleich sein. Die Workshops werden dokumentiert und die Protokolle direkt online gestellt. Sie sind später auch durch die TeilnehmerInnen noch kommentierbar und können ergänzt werden. Was in den Gruppen visuell aufbereitet wurde – beispielsweise in Form von Mind-Maps – wird außerdem am Ende eines Workshops fotografiert und ebenfalls ins Netz gestellt. Alle TeilnehmerInnen diskutieren auf Augenhöhe miteinander. Zu Beginn wird auch jeweils eine Redezeitregel vereinbart.

Ein Workshop besteht dabei aus maximal 25 Personen. Wir halten diese Zahl bewusst gering, denn die Workshops sollen ein Rahmen sein in dem “wirklich” diskutiert werden kann. Findet ein Workshop größeres Interesse, werden wir ihn parallel mehrfach anbieten, damit die maximale MitmacherInnen-Zahl nicht überschritten wird.

Twittern aus den Workshops ist übrigens ausdrücklich erwünscht, so dass der Diskussionsverlauf nachvollziehbar wird. Dazu haben wir eine Liste mit Hashtags erstellt.